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BASICS – Zweitverwertung: Wie geht das?

BASICS – Zweitverwertung: Wie geht das?

Aller guten Dinge sind zwei. Mindestens. Wer es schafft, seine Werke mehrfach zu verkaufen, verdient Geld ohne viel Aufwand. Wie das geht, erfahrt ihr in diesem Interview mit unserem Zweitverwertungs-Freischreiber-Experten Steve Przybilla.

Von Jan Schwenkenbecher

Corona ist da, die Aufträge sind weg. Zeit genug also, sich mal wieder ums Grundlegende zu kümmern und einen kritischen Blick auf das eigene Geschäftsmo… Mooooment. Kennt ihr schon den Einstieg? Ja, genau, so ging auch der erste BASICS-Teil los. Hier soll es heute um Zweitverwertung gehen: Wie und wo das geht und was das in die Kasse bringt. Also habe ich da gleich mal mit dem ersten Satz angefangen.

Und wisst ihr was? Weil das so gut geklappt hat, bleibe ich dabei.

Erinnert ihr euch noch an den 26. September 2019? Bodø in Norwegen wird zur Kulturhauptstadt Europas für das Jahr 2024 gewählt, in Frankfurt wird der Grundstein für die neue DFB-Zentrale gelegt, und im Freischreiber-Slack gibt Steve Przybilla eine Stunde lang sein über Jahre aufgebautes Zweitverwertungswissen an die fragenden Kolleg*innen weiter. Das Wissen aus diesem Gruppeninterview habe ich hier zweitverwertet. Ihr wart ja nicht dabei. Die fragenden Freischreiber*innen habe ich aus Platzgründen in eine einzige Interviewpartner*in komprimiert. Spot an, Vorhang hoch, Steve betritt die Bühne, nimmt Platz und einen Schluck Wasser, schaut, wartet, räuspert sich noch mal und fragt:

Also zum Anfang vielleicht: Wie gehst du denn da vor, wenn du etwas – ich benutze es jetzt auch mal – zweitverwertest?

Hast du eine besondere Strategie, wem du wann Bescheid gibst?

Und es ist wirklich kein Mythos, dass Redaktionen Texte zweitverwerten? Die lehnen das nicht direkt ab, wenn der Text schon woanders online steht?

Lokale Medien machen das vielleicht. Aber bei dem, was die bezahlen, lohnt es sich doch nicht mal, den Rechner hochzufahren. Woher weißt du denn eigentlich, welche Redaktionen es im Land gibt, die potenziell infrage kämen?

Stimmt schon, dass der Text ja ohnehin schon da ist. Was verdienst du beim Zweitverwerten so?

Das mögen schon ein paar Euro sein. Aber sind das nicht auch mehrere Arbeitstage, vielen verschiedenen Redaktionen einen Text anzubieten?

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Und woher weißt du, wer aus einer Redaktion die richtige Anschreibpartner*in ist?

Aber du schreibst doch auch für die Süddeutsche Zeitung oder Spiegel online. Wer nimmt denn noch einen Text, wenn der schon da erschienen ist?

Stimmt auch wieder, wir haben nix zu verlieren. Und jetzt sag noch zum Abschluss: Welche Themen gehen denn am besten?

Steve, vielen Dank dir! Mach’s gut.

Bild: shutterstock.com |  Alex_Po

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